Da wäre mehr drin gewesen – Bittere Niederlage trotz Tempospiel

Am letzten Samstag um 18:00 Uhr hieß es für uns wieder: Anwurf! Und zwar zu einem extrem wichtigen Spiel und zwar gegen den Tabellenvorletzten. Somit wollten wir uns den Sieh holen.
Wir sind grundsätzlich richtig gut in die Partie gekommen. Die Abwehr stand im Zentrum anfangs wie eine Mauer, wir hatten den gegnerischen Kreisläufer voll im Griff, welcher uns sonst schonmal Probleme gemacht hat. In der ersten Phase ging dort also fast gar nichts durch. Das sollte uns Sicherheit für das restliche Spiel geben.
​Vorne lief es zunächst ebenfalls nach Plan. Anstatt uns im zähen Positionsangriff festzurennen, setzten wir konsequent auf unser Tempo. Über schnelle Gegenstöße und starke 1-gegen-1-Aktionen konnten wir immer wieder Nadelstiche setzen und es blieb eine Partie auf Augenhöhe. Auch aus dem Rückraum fielen einige wichtige, leichtere Tore, die uns im Spiel hielten. Es war ein dynamischer Auftritt, bei dem wir die Lücken des Gegners gut ausgenutzt haben.
​Doch im Laufe des Spiels schlichen sich Probleme ein, die wir nicht mehr in den Griff bekamen. Vor allem die linke Außenposition des Gegners entwickelte sich zu unseren Schwachpunkt. Wir kassierten dort zu viele einfache Treffer, weil der Zugriff fehlte. Erschwerend kam hinzu, dass wir ab der zweiten Halbzeit auch den Kreisläufer nicht mehr so unter Kontrolle hatten wie zu Beginn. Die Abstimmung in der Mitte passte nicht mehr perfekt, und der Gegner kam dort zu oft zum Abschluss.
​Auch unsere Keeper hatten an diesem Tag leider ein wenig Pech. Nachdem sie uns in den letzten Wochen mit extrem starken Leistungen oft den Rücken freigehalten haben, fehlte diesmal – gerade bei den Würfen von außen – das nötige Quäntchen Glück, um die gewohnt starke Quote zu halten. Das ist nach den Top-Wochen zuvor aber auch absolut menschlich und vollkommen okay, jeder hat mal so einen gebrauchten Tag auf der Platte.
​Am Ende stand ein 34:30 auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das wehtut, weil spielerisch definitiv mehr drin gewesen wäre. Die offensive Durchschlagskraft war da, aber die defensiven Lücken und das fehlende Glück in der Rückendeckung haben uns letztlich die Punkte gekostet.
​Wir haken das Spiel jetzt ab, arbeiten im Training an der defensiven Breite und greifen beim nächsten Mal wieder voll an. Danke an alle, die uns am Samstag unterstützt haben!

Am Samstag geht es für uns schon wieder weiter. Wie spielen um 19:00 in Kevelaer. Mal schauen, was es dort zu holen gibt.

​Bis zum nächsten Mal in der Halle ✌🏼

Für den TuS kämpften:
Momo Maik- Tekath, Cedric Aime (7, (1/2))-Hermsen, Henning- Rottes, Dino (2)- Glenk, Simon (6, (1/3))- Neumann, Paul (4, (1/1))- Kalscheur, Jacob (2)- Janßen, Wilhelm (4)- Herzberg, Sascha- Hemesath, Robin (2)- Bullmann, Lukas- Krobbach, Moritz- Dietz, Ben (2)- Eichler, Niklas (1)

 

Geschrieben von Marcel Bischhoff

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