Kleiner Rückschlag, stecken wir weg!

Am Sonntag stand das Rückspiel gegen die Damen aus Uedem an. Wir wollten an die guten Trainings- und Spielerfolge anknüpfen und unser Ziel „keinen Standhandball“ zu spielen umsetzen. Also alle machen Druck und alle sind torgefährlich. Aus verschiedenen Gründen sind wir weiterhin etwas dezimiert, konnten aber Miri als Joker gewinnen. Vielen lieben Dank noch mal an dieser Stelle für deinen Einsatz 🥰

Trotz bereits genannter großer Motivation bekamen wir in der Anfangsphase die Gegnerinnen nicht in den Griff und es viel ein Tor nach dem Andern – gegen uns. Dem setzte Hannah beherzt ein Ende, sodass es nach guten 5 Minuten 1:3 stand. Es war ein kraftzehrendes Spiel – sowohl im Angriff, weil die Uedemerinnen in der Abwehr gut standen und kaum Chancen zuließen, als auch in der Abwehr, da die Gegnerinnen doch immer mal wieder zu Torerfolgen kamen. In dieser Phase zeigte Miri ihre Durchsetzungskraft eindrucksvoll und erzielte drei Treffer in Folge, sodass es nach 16 Minuten 4:6 stand. Wie man an den insgesamt wenigen Toren erkennen kann, kämpften beide Mannschaften um jeden Zentimeter! Nach einem tollen Zuspiel an den Kreis durch Teresa konnten Sofia und Paula durch einen guten Einläufer jeweils einen Treffer feiern. In der Sekunde vor dem Halbzeitpfiff setzte sich Miri noch einmal durch und warf oben links unhaltbar in den Winkel zum 10:14 Pausenstand. Noch war nichts verloren: Kopf nicht hängen lassen, die Uedemerinnen sind stark aber wir brauchen uns auch nicht verstecken! Etwas mutiger in der Abwehr und vorne mit noch mehr Durchsetzungskraft!

In der gesamten zweiten Halbzeit fielen nur 10 Tore: die Gäste wollten sich ihren Vorsprung nicht mehr nehmen lassen und wir hielten mit aller Kraft dagegen. In der Abwehr fanden wir zu unserer gewohnten Stärke zurück, doch vorne fehlte die letzte Cleverness und Passgenauigkeit. Franzi konnte einen unvorhersehbaren Stemmer im Tor unterbringen und Toni setzte sich mit einem starken Überzieher durch. Jule hielt einen Siebenmeter! Die Tordifferenz konnten wir trotzdem nicht verringern, da auch die Gegnerinnen stark blieben.

Somit endete das Spiel 15:19, was natürlich nach unserer Siegesserie der letzten Monate erst mal ein Dämpfer war. Trotzdem müssen wir auf das gucken, was wir gut gemacht haben: Nur 19 Gegentreffer! Die Motivation und der Wille war zu kleinem Zeitpunkt gebrochen. Alle haben mit vollem Einsatz gekämpft! Es spielten Svenja, Jule, Hajer, Sophia, Sophie, Franzi (1), Alina, Teresa, Miri (9!), Hannah (2), Paula (1), Sofia (2), Jette, Toni (1) und Jasmin

 

Geschrieben von Silke Neumann 

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