Was für ein Auf und Ab!

Am Samstagnachmittag spielten wir auswärts gegen die Damen vom SV Friedrichsfeld. Zwar bleiben die zwei Punkte leider am Ende des Spiels deutlich bei den Gegnerinnen – aber wir haben uns phasenweise immer wieder rangekämpft und bewiesen, dass wir das Spiel hätten drehen können.
Der Start in die 1. Halbzeit war leider sehr verhalten. Zu wenig Absprachen in der Deckung und keine Torgefahr im Angriff, sodass wir schnell in Rückstand gerieten. Die Damen aus Friedrichsfeld führten mit 7:1 zur 13. Minuten. Was soll man da noch sagen… So haben wir uns das definitiv nicht vorgestellt. Viele Spielerinnen standen auf ungewohnten Positionen und dennoch war die Fehlerquote gering. Das Hauptproblem also: „Warum belohnen wir uns eigentlich nicht endlich mal selbst?“
Nach Rund 20 Minuten der Knotenlöser: Mehr Tempo, mehr Druck, mehr Mut zum Abschluss – und plötzlich lief es. Wir holten Tor um Tor auf und kämpften uns bis auf zwei Treffer ran. Das Momentum war da, die Stimmung auf der Bank vibrierte – doch ein unglücklicher Siebenmeter brachte kurz vor der Pause wieder Abstand auf 11:8.
Die Pausenansage unserer Trainer Angela und Horst war klar – Tempospiel, mutiger werden und weiter mit der starken Abwehr!
Die ersten Minuten in der 2. Halbzeit konnte man die Energie aus der Pausenansage deutlich spüren. Wir setzten genau das um, was gemacht werden sollte. Nur leider fehlte dann wieder die Konsequenz das Gesagte langfristig umzusetzen. Es schlichen sich wieder mehr Fehler ein und die Abschlussquote blieb leider zu schlecht, sodass wir uns am Ende mit 27:17 geschlagen geben müssen.
Das Fazit ist also: Wenn wir das Tempospiel umsetzen und vorne dadurch einfache Tore erzielen können, sind wir allgemein viel wacher im Angriff und in der Abwehr. 17 Tore sind einfach zu wenig, daran müssen wir arbeiten!
Besonders zu benennen ist Paula, die wieder sehr stark in der Abwehr gestanden hat und uns damit alle mitziehen konnte.
Nächste Woche findet unser Heimspiel gegen die Damen des HC TV Rhede III statt. Anwurf ist um 18:00 Uhr, wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung.

Es spielten: Jule B., Teresa, Sophie (1), Jasmin, Franzi (1), Hannah (1), Lilli, Mareike (7), Elena (4), Sofia, Svenja, Sophia (2) und Alina (1)

 

Geschrieben von Mareike van Beek

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